BURGSCHRATE

Die Grundlage für die Entstehung der Figur  “Burgschrat”  war, wie auch bei  den Dreizipfelrittern,  die Sage über den Geist auf dem Ramsberg. Vor der fertigen Figur mit Häs und Maske stand  ein  langer  Weg   der  Vorbereitung. Bereits nach der Fasnet 1992 hatten sich zunächst fünf Narrenvereinsmitglieder, später dann noch drei, mit der Kreation der Figur beschäftigt. Diese waren Gabi Blender, Claudia Ott und Sven Gräbner.

Es   entstand   ein   Prototyp,   der schließlich   Ausgangspunkt    für   die anderen Kostüme wurde. Zwei Drittel der Mitglieder  nähten ihren “Schrat” an Nähabenden   selbst.   Bei   der   Farbgebung und  Gestaltung  orientierte  man  sich an den Vereinsfarben Rot, Braun und Grün. Außerdem ließ man die “drei Zipfel” ins Design mit einfließen. Die Maske des Burgschrats wurde 1994 nach Ideen und Entwürfen von Sabine Groß gefertigt. Sein Gesicht ist zweigeteilt - die eine Hälfte lacht fröhlich, die andere Hälfte ist verschmitzt und neckisch.

Im Gründungsjahr 1995 gehörten der neuen Maskengruppe bereits 32 Hästräger an - 21 Erwachsene und 11 Kinder.

 

Mittlerweile ist ihre Zahl auf rund 50 Maskenträger und knapp 15 Kinder angewachsen.