DREIZIPFELRITTER

Bis mitte der 50 er Jahre wurde in Schönach, die Fasnet in freien Gruppen praktiziert. Dies wurde mit der Gründung des ersten Elferrates Anfang der 50er  geändert.

Damals wurde der Grundstein für einen „Ordentlichen“ Verein gelegt.
Aus dem Elferrat wählte man einen Präsidenten (Phillip Strobel) und einen Kassierer und Schriftführer (Wendelin Siebler), welche  von dort an die Geschicke des Vereins lenken sollten. Dieser erste Elferrat war ausgestattet mit einer Schaumstoff  Narrenkappe mit drei Zipfeln, dazu  ein weißes Hemd mit Knickebocker und eine Schärpe. Dies kann man als die Geburtsstunde der „Dreizipfelritter“ betrachten.

 

Den  Vereinsnamen „Dreizipfelritter“ fand man allerdings erst Ende der 50er Jahre. „Dreizipfel“ deshalb, da die Kappen drei Zipfel hatten und die Silbe „Ritter“ wurde abgeleitet von den Rittern vom Ramsberg.

 

Die damaligen Gründer waren:
Präsident
Phillip Strobel
Kassierer
Wendelin Siebler
Kuno Schmid, Hermann Möhrle, Anton Allweier, Hugo Klaiber, Paul Schwägler,
Josef  Mayer, Heinerich Flad, Berthold Hermann, M. Binder, Frau Hauser.

 

In den folgenden Jahren wurde das Häs immer wieder modifiziert, mit rotem Umhang und neuer Kappe. Erst 1977 bekam der Dreizipfelritter ein komplettes Häs, das eher an einen Ritter erinnert. Zu dieser Zeit war einer der Höhepunkte der Gruppe. Damals um die 25 Hästräger. Mit dem Verein wuchs auch die zahl der verschiedenen Gruppen. Dies schmälerte die Zahl der Dreizipfelritter erheblich. Die Gruppe stellt nur noch Symbolisch den Elferrat dar.

 

Im Jahr 2000 wurde das Häs abermals überarbeitet und ist jetzt angelehnt an das Aussehen eines Lanzknechtes. Gleichzeitig wurde auch ein Frauenhäs entworfen nach dem Vorbild der Marketenderinnen.